Historie

Von den Anfängen des Vorleseclubs der Stiftung Lesen

Vorleseclub Historie
Der Vorleseclub ist aus frühen Vorlesepaten-Aktionen der Stiftung Lesen Ende der 70er Jahre entstanden. Im Laufe der Jahre entstand ein Netzwerk, das die Stiftung Lesen bundesweit mit zahlreichen Leseförderungsinstitutionen und Vorleseinitiativen verband. Vor diesem Hintergrund wurde dem Wunsch nach stärkerer Vernetzung und einem umfassenderen Serviceangebot entsprochen und in der Reform des Vorleseclubs im Jahr 2008 praktisch umgesetzt.

Heute sind mehr als 9.000 ehrenamtliche Vorlesepat/innen im Rahmen des Vorleseclubs aktiv; über 450 Regionale Ansprechpartner unterstützen sie in ihrer wertvollen Arbeit und koordinieren die Vorleseaktionen vor Ort. Viele von ihnen sind seit Jahrzehnten auf diesem Gebiet aktiv und geben wichtige Erfahrungen an die anderen Mitglieder des Vorleseclubs weiter.

Die Struktur des Vorleseclubs wurde ausgehend von der engen Zusammenarbeit zwischen den Vorlesepat/innen, den Regionalen Ansprechpartnern und der Stiftung Lesen entwickelt.

Die Vorlesepat/innen sind aktive Botschafter der Leseförderung und engagieren sich in ganz unterschiedlichen Institutionen, wie z.B. Kitas, Grundschulen, Bibliotheken, weiterführenden Schulen, Krankenhäusern, etc. Sie leisten auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Lesekultur in Deutschland.

Die Regionalen Ansprechpartner fungieren als Kontakt, Informations- und Beratungsstelle, helfen ggf. bei der Suche nach einem Vorleseort und stehen den Vorlesepat/innen bei Fragen zur täglichen Vorlesepraxis und auch bei Problemen beratend zur Verfügung. Außerdem können sich die Vorlesepat/innen bei ihrem Regionalen Ansprechpartner regelmäßig und kostenlos die Vorleseclubmaterialien abholen.

Die Stiftung Lesen ist zentrale Anlaufstelle des bundesweiten Vorlesenetzwerks. Sie bietet Basisinformationen und Vorgehenstipps und vermittelt bei Anfragen  interessierte und vorlesewillige Vorlesepat/innen an Ansprechpartner in ihrer Region. Zudem bietet sie Multiplikatoren- und Referentenschulungen an, vermittelt Referent/innen an Regionale Ansprechpartner und gibt Hilfestellung bei Problemen. Regelmäßig werden für die Mitglieder des Vorleseclubs Materialien wie Clubzeitung und Leseempfehlungsbroschüre erarbeitet. Die Stiftung Lesen kommuniziert die wichtige ehrenamtliche Arbeit der Vorlesepat/innen und Regionalen Ansprechpartner in der Öffentlichkeit, z.B. im Zusammenhang mit groß angelegten Kampagnen wie dem Bundesweiten Vorlesetag.